Tätigkeit:
Heute haben wir das Plakat aufgehängt. Peter wird die App am Samstag fertigstellen und wir erhalten dann den QR-Code für die App. Diesen müssen wir dann noch in unser Enddosier und auf unserem Flyer einfügen und diese am Montag in den Druck bringen. Dann sind wir wirklich WIRKLICH fertig. Da wir jetzt aber nichts mehr aktiv tun müssen, sind wir nun entspannt und werden uns mit der Vorbereitung der Präsentation am 15.11. befassen. Das Dossier geben wir am 11.11. ab. Wir sind bereit.
Schlussreflexion:
Nach 10 langwierigen Monaten können wir nun auf unser fertiges Produkt sehr stolz sein. Alles in allem können wir sagen, dass wir sehr zufrieden sind. Wir hatten gemeinsam viel Spass an der Arbeit und in der Gruppe. Das die Zusammenarbeit so gut klappt, haben wir uns nur erhoffen können. Die wenigen Male als wir Missverständnisse hatten, konnten wir diese jeweils sehr schnell lösen und grössere Konflikte hatten wir während der gesamten Zeit nie. Die Arbeitseinteilung war immer sehr fair und wir alle drei haben unsere Beiträge (fast) immer pünktlich fertiggestellt. So eine stressfreie und auch gruppenfreundliche Zusammenarbeit macht ein Projekt immer viel leichter.
Auch mit der Arbeit sind wir sehr zufrieden. Nachdem wir uns zu Beginn entschieden hatten etwas in diese Richtung zu machen, hätten wir wohl nicht erwarten können, wie es am Schluss genau aussehen wird. Wir alle hatten unsere Vorstellungen und konnten diese nun optimal zum bestmöglichen Produkt kombinieren. Im Verlauf der ersten paar Monate hat sich unsere Idee regelmässig noch verändert und wie die App jetzt genau am Schluss wurde, das lag erst vor etwa 2 Monaten wirklich fest. Doch das ist auch gut so. Es hat uns viel kreativen Spielraum ermöglicht, denn so konnten wir regelmässig neue und bessere Ideen einbauen und verwirklichen. Hätten wir uns an unserer anfänglichen Idee festgekrallt, wäre die App nur halb so gut geworden.
Die Arbeit war auch soweit sehr interessant, dass wir unglaublich viel über die Stadt Baden gelernt haben. Unsere Motivation zu dieser Arbeit war ja, dass wir so viel Zeit in dieser Stadt verbringen und sie deshalb auch an andere Leute "weitergeben" wollen. Obwohl wir uns in der Stadt schon gut auskannten und acuh schon einiges über ihre Geschichte wussten, haben wir in den letzten 10 Monaten noch viel dazulernen und neue Orte für uns entdecken können. Wir glauben, dass uns die Arbeit auch nur deshalb nicht allzu oft auf die Nerven ging, weil wir von Anfang an Spass am Thema hatten und erkannt haben, wieviel neues wir durch unsere Recherche dazulernen. Ausserdem haben wir nun auch einen Einblick erhalten, wie man eine App programmiert. Obwohl der Programmierunsteil extern erledigt wurde, mussten wir den Aufbau verstehen, damit wir unsere Informationen so zur Verfügung stellen konnten, dass sie eigentlich nur noch eingefügt werden mussten. Zum Schluss haben wir sogar selbst Dinge noch verändert im Programmierungsprogramm, um Zeiteffizienter arbeiten zu können. Auch wenn wir nicht gelernt haben zu programmieren, so haben wir gelernt wie eine App aufgebaut ist und was die Tücken und Macken des Programmierens sind.
Wie man sehen kann, haben wir viel Positives zu reflektieren. Es ist aber nicht so, dass es nichts Negatives gegeben hat. Vieles erblasst einfach wenn es all dem Positiven gegenüber gestellt wird. Was wir jedoch bei einem nächsten Mal anders machen würden, ist die ganze Sache mit den QR-Codes. Wir waren von Anfang an, als die Idee das erste Mal aufkam, nicht sicher ob/wie es klappen würde. Deshalb haben wir die QR-Codes auch nicht vertraglich festgelegt. Klar ist, wir hätten viel früher Kontakt mit der Stadt aufnehmen müssen. Oder besser gesagt, mehr auf den Kontakt beharren. Wir haben nach unserer ersten Kontaktaufnahme im Frühsommer sehr lange nichts von ihnen gehört und dies einfach so belassen. Wir hätten mehr Druck machen müssen, dann hätten die Gespräche mit der Stadt vielleicht viel früher stattgefunden und wir hätten genug Zeit gehabt um Alles mit Kanton und Privateigentümer abzuklären. Dafür haben wir nun etwas neues gelernt und wissen, in der Schweiz geht es einfach selten schnell, wenn es um die Behörden geht.
Nun hat es halt nicht geklappt mit QR-Codes und Stadt und auch wenn wir dies Schade finden, macht es unsere App nicht schlechter. Sondern einfach anders, die Plan B App. Wir haben viel Zeit und Aufwand in diese Arbeit investiert und sind wirklich zufrieden mit dem Endprodukt. Auch von unseren Testpersonen und den Mitarbeitern der Stadt Baden haben wir viele postivie Rückmeldungen während dem Arbeitsprozess und bezüglich der App als Endprodukt erhalten, was uns wirklich sehr erfreut. Schlussendlich können wir nun auf die vergangenen 10 Monate zurückblicken und sehen wieviel wir sowohl über die Stadt selbst, als auch den Umgang mit externen Personen bezüglich des Projektes gelernt haben und was für eine gute und stressfreie Zusammenarbeit wir in unserer Dreiergruppe hatten. Wir werden nie mit schlechten Erinnerungen an die Maturarbeitszeit zurückdenken müssen.
So, das war es nun von unserer Maturarbeit. Danke fürs Lesen.
- Melanie, Patrizia & Sarah
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